Hoffen auf den Endspurt

Die Machtherrschaft der Ausländer ist beendet und ein neues Semester hat begonnen

23.03.2021 - Philipp Marock v/o Souverän

Das Frühlingssemester hat nun schon länger begonnen und die Aktiven konnten wieder in ihren bekannten Rhythmus kommen - oder wenigstens das, was in Corona-Zeiten davon übrig blieb. Aufatmen können wir auch in einer anderen Hinsicht: Nach Jahren der Fremdherrschaft ging das Zepter des Verbindung-Oberhauptes endlich wieder an einen Schweizer.

Nun, nach der Herrschaft des Österreichers und der Herrschaft des unter einem Österreicher lebenden, regiert nun wieder ein Schweizer - namentlich Vollenweider v/o Taifun, der im StV und bei den einschlägigen Sanitärausstattern der Ostschweiz wohlbekannt ist. Auf der Maur v/o Schall assistiert als Consenior und Schatzmeyster, Marock v/o Souverän verleiht seiner Sprachgewalt als Kantzler Ausdruck und Tribelhorn v/o Objektiv kümmert sich als Knappenmeyster um den jüngst angewachsenen Fuxenstall und die Bu-Ex-Vorbereitung des Fuxen Hidber v/o Spott. Diesem steht die schwerste akademische Prüfung noch bevor - der Burschensalon schaut gespannt auf seine Vorbereitungen und freut sich bereits jetzt, diese wichtige Prüfung bald abnehmen zu können und den Kandidaten und sein Wissen um die Verbindung und die Welt auf Herz und Nieren zu prüfen.

Nach einem Jahr Corona-Unterricht und Stammbetrieb auf Zoom haben sich die Aktiven widerwillig mit den Gegebenheiten arrangiert. Und trotz aller Unannehmlichkeiten konnten wir schon einen markanten Erfolg verzeichnen und den Stall um einen Angehörigen der stark unterrepräsentierte Fakultät der Staatswissenschaften an der ETH bereichern. Am Eröffnungs-BC konnten wir einen neuen Fuxen, Kai Kavlak iv/o Arnold Panzeregger, aufnehmen. Auch von den älteren Semestern erreichen uns gute Neuigkeiten: Ringeisen v/o C++ seinen Master-Abschluss von der ETH erhalten und sich wenigstens im Zivilen in den Stand der Ehe begeben - wir gratulieren ihm und seiner Braut herzlich - und freuen uns auf Verlobungs- und Hochzeitsfass am postpandemischen Stamm.

An diesem sagenumwobenen Ort, den wir mit Sehnsucht erwarten, freuen wir uns auch noch auf andere Höhepunkte im Semester des neuen Burgrrafen: Gleich drei neue Fuxen können es kaum erwarten, wenn sie vor die Götter treten können und von diesen ihre neuen, dauerhaften Vulgos erhalten.

Bis zu diesem herbeigesehnten Tage jedoch heißt es weiterhin: Triff Deine Lebensfreunde am besten vor dem Laptop. Trotz der momentanen Lage war der Zoom-Stamm auch bisher immer gut besucht und immer unterhaltsam - im Semester wieder dienstags und donnerstags zu den gewohnten Zeiten.

Trotz allem weigern wir uns standhaft  die Hoffnung und den Glauben aufzugeben, dass wir uns bald wieder in der Linde oder auch im Kräutergarten treffen können.

 

Tapfer und Treu!

 

Philipp Marock v/o Souverän