In Champagnerlaune durften wir das Semester beenden, mit der Hymne des Friedens und der Freundschaft dem Burggrafen res. gewidmet, möchte ich die Ära Goliats des Großen beschließen.

FREUDE, SCHÖNER GÖTTERFUNKEN, TÖCHTER AUS ELYSIUM. WIR BETRETEN FEUERTRUNKEN, HIMMLISCHE, DEIN HEILIGTUM!

Freudig (ob wirklich auch von Feuer trunken, sei dahingestellt) blickten uns zwei strahlende Ritter in rosa am Burschifikationskommers entgegen, als sie aus des Burggrafen Hand das dreifarbige Burschenband empfingen und unter Jubel mit den Glückwünschen aller Anwesenden in ihr persönliches Elysium, den Burschensalon, aufgenommen wurden.
Aus dem In- und Ausland waren Freunde und Lebensfreunde angereist, um diesen besonderen Moment der beiden ehemaligen Scheißfuxen Pfeifhofer v/o Geminus und Tribelhorn v/o Objektiv mitzuerleben.
Im festlichen Ambiente des Zunftsaals wurde ihnen, bekränzt von Ruhm und Ehre der tapfer durchlebten Scheißfuxenzeit, die höchste aller studentischen Ehrungen zuteil. Nach dem festlichen Teil durften sie erstmals ihre nun offiziell zertifizierten Führungsqualitäten unter Beweis stellen und den Kommers zu einem würdigen Ende führen. Der harte Kern der versammelten Festgemeinde begrüßte den herannahenden Ball noch in den frühen Morgenstunden mit einer Ode an eine auf Ogygia (Ὠγυγίη) lebende Meernymphe, die sich zu Studienzwecken seit einigen Jahren im Niederdorf aufhält.

WEM DER GROẞE WURF GELUNGEN, EINES FREUNDES FREUND ZU SEIN

Schon am Burschifikationskommers ließ sich erahnen, dass die hohe Zahl der durchaus reizenden Gäste aus Wil nicht allein dem Zufall oder dem allseits bekannten Charme des Burggrafen und seiner Begeisterung für den SchwStV zu verdanken war.
Nur wenig später beschloss der Aktivenconvent, die GV Abbatia Wilensis, die uns bereits in den vergangenen Semestern und Jahren in besonderer Freundschaft zugetan war, als unsere rechtmäßige Patenverbindung annehmen zu wollen. Wir freuen uns über diese formelle Anerkennung der langjährigen und auf vielen persönlichen Ebenen gefestigten Freundschaft und blicken einer gemeinsamen Zukunft mit Wonne entgegen!

WER EIN HOLDES WEIB ERRUNGEN, MISCHE SEINEN JUBEL EIN

Hold waren sie in der Tat – und noch strahlender als die beiden Neoburschen am Vortag: unsere lieben Kyburgerdamen, die wir zum festlichen Ball im Lakeside am Zürichhorn ausführen durften. Mit traumhaftem Blick über den sonnenbeschienenen See und auf die jenseits dieses Gewässers ersichtliche Silhouette eines namhaften mitteleuropäischen Felsmassivs konnten wir, gestärkt vom Galadiner und den dazu gereichten Lebenselixieren, mit unseren Tanzkünsten sowohl unsere Damen als auch die Kapelle begeistern, die für uns bis zwei Uhr in der Nacht mit Foxtrott, Rumba und Walzerklängen das Parkett zur Tanzfläche verwandelten.
Am nächsten Morgen trafen sich die erwachten Kyburger mit ihren Begleitungen in jugendlicher Frische (wenngleich in deutlich reduzierter Zahl) im Restaurant des Kunsthauses, um bei einem Proseccofrühstück den Pegel wieder auf ein gesundes Maß zu eichen und die am Ball begonnenen Diskussionen über Leben, Liebe und Tod zu vertiefen. Wer nach diesem philosophischen Anlass, der fast als WAC bezeichnet werden darf, die Kyburger noch als Bauern bezeichnet, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen: Das war Scientia-Förderung durch den Burggrafen vom Feinsten!

GÖTTERN KANN MAN NICHT VERGELTEN / SCHÖN IST’S, IHNEN GLEICH ZU SEYN

Nicht nur weil wir diese außergewöhnliche Förderung der Scientia, die der Burggraf uns allwöchentlich zukommen ließ, vermissen werden, verabschieden wir uns nun voll Wehmut mittels dieser Zeilen aus Schillers Feder von unserem göttergleichen Kyburgerkönig, dem Hünen von Aarau und Herrscher im großen Stuhl – dem resignierten Burggrafen Wittwer v/o Goliat, dem wir – wie auch seinem Komitee – für seinen außerordentlichen Einsatz im vergangenen Semester im Namen der Verbindung zu Dank verpflichtet sind.
Nach einigen, ihm zur Huldigung dargebrachten Elegien konnte sich der BC, allem Abschiedsschmerz zum Trotz, auf eine Nachfolge einigen: In den Semesterferien führt Derendinger v/o Zorro die Kyburger, im Herbst wird er dem Neoburschen Pfeifhofer v/o Geminus das schicksalhafte Zepter übergeben. Zur Seite stehen dem jungen Burggrafen der neuen Ära dabei ein erfahrener Knappenmeyster, der sich mit frisch-jugendlichem Frohsinn der Vergößerung der Knappenschar widmen wird sowie Tribelhorn v/o Objektiv als Schatzmeyster und Vollenweider v/o Taifun als Kantzler. Allen gewählten Hoffnungsträgern wünschen wir – im Sinne der Verbindung – alles Gute!

FREUDE TRINKEN ALLE WESEN AN DEN BRÜSTEN DER NATUR / ALLE GUTE, ALLE BÖSEN FOLGEN IHRER ROSENSPUR

Und so schließt sich der gedankliche Kreis um die Wassernymphe herum, wenn wir uns im Spätsommer auf den Daseinszweck des Zentralvereins freuen: Das Zentralfest in Engelberg. Am Busen der Tiroler Natur laben wir uns bereits in dieser Woche, wenn wir unsere Freunde in Innsbruck für ihr 117. Stiftungsfest besuchen. Bis dahin wünschen wir allen Kyburgern und den ihnen Wohlgesonnenen erholsame, an Erfolgen und Festen reiche Semesterferien.

Tapfer und Treu!

 

 

Kontinuität als „Wert im Wandel“ begreifen – Das war das Credo unseres hochgeschätzten Altherrenvorstandes, der sich bei der alljährlichen Bestätigung seines Tuns und Treibens (Fachjargon: GV/GC) von Schürch v/o Tresor verabschieden musste. Als aufstrebender Hoffnungsträger aus den jugendlichen Nachwuchskreisen der Altherrenschaft wurde Hildenbrand v/o Xenon berufen, der sich nun namens des Vorstandes um das Mentoring bemühen wird. Die Aktivitas freut sich für und über Xenon und wünscht ihm in seinem neuen Amte, sowie allen Weiteren, die der ambitionierte Mandatsträger noch anstreben möchte, von Herzen alles Gute!

Der Wert rosa (an sich) – Wer eine so schöne Farbe hat wie die Kyburger, müsste sich schon allein aus ästhetischen Gründen eigentlich immer mit Mütze und Band schmücken. Aus Mitgefühl gegenüber Gestalten (beiderlei Geschlechts), die sich in Zürich mit orange, weinrot oder ähnlich albernen, geradezu peinlichen Verfehlungen menschlichen Geschmacks zeigen müssen, schränken wir den Gebrauch unserer Farben demütig und dem Komment folgend ein.
Für einmal aber konnten wir im März ganz offiziell, rosa bekrönt, Universität und ETH anlässlich des Swiss Couleur Day (für solche, die ihren vermeintlichen Modernismus nicht ganz so billig zur Schau stellen möchten und Freunde der Zungenbrecherkultur: Schweizerischer Farbentragtag) auf ihre besten Kunden aufmerksam machen: Den Langzeitstudenten, der, mit Heinrich Mann gesprochen, noch die Hauptsache am Studium zu pflegen versteht.

Den Wert virtus lebt der brave StVer primär aus seiner christlichen Haltung heraus, könnte der naive Autor denken. Für die Kyburger, freilich, trifft dies auch zu. Und so verbrachte ein solcher das Fest der Auferstehung Christi in stiller Kontemplation. Die besonders Frommen aus der Zürcher Eliteeinheit trieben es mit dem (inneren) Einkehren noch weiter und begaben sich anlässlich des Ferienstamms zu gemeinsamen Exerzitien ans Zürich Bier Festival. Die Resultate ihrer Meditationen und Gebete sollen zusammen mit den gesammelten Erlebnissen beim gemeinschaftlichen Rosenkranz im März anlässlich der Schlussmesse präsentiert werden.

Der Wert amicitiaWer aufmerksam die Debatte im Zentral – – verein verfolgt oder den wöchentlichen Ausbrüchen burggräflicher Eloquenz mit Herz, Sinn und Verstand folgt, wird es bereits bemerkt haben: Weil wir überzeugte und begeisterte StVer sind, leben wir die Devise und halten uns dabei nicht mit der Produktion von Schriften für Archive, Profilneurotiker oder das ewige Vergessen auf. Am vergangenen Wochenende trafen wir uns also mit den Neu-Romanen auf halbem Weg zwischen Fribourg und Zürich um dort, in Frutigen, das alljährliche Fest unserer Freundschaft „Buurebund“ zu begehen; uns einzureden, dass ein Haufen Zürcher Studenten in Edelweißhemden Bauern sein sollen und abermals bei der Stafette die Glocke für uns zu gewinnen. Sie steht dem Burggrafen ganz ausgezeichnet.

Der Wert patria gehört zwar nicht zur Devise des StV, jedoch steht so viel dazu im Jahrhundertpapier des Zentralkomitees, dass wir uns auch dessen annehmen sollten: Wie jedes Jahr versammelten sich die Kyburger in der Rheinfelder Bierhalle, um ihrer geliebten Studienstadt mit einer zünftigen Huldigung ihres schönsten Feiertages zu schmeicheln. Während lokale und nationale Größen in einem Gewand, das dem eines Muezzins (getreu der Verfassung, freilich, seines Minarettes beraubt) durchaus ähnelt, auf Kamelen um einen brennenden Dornbusch herumreiten, für den sie sich selbst gelegentlich halten, warten wir im Lokal einer anderen Platzverbindung darauf, dass unser Böögg platzt. Viel sinnvolleres passiert in diesen Hallen sonst auch nicht – auf einen schönen Sommer!

Ob das politische Engagement ein Wert für sich ist oder zu virtus gehören soll ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht basisdemokratisch entschieden. In jedem Falle aber sind wir auch hier ganz vorne mit dabei, wenn wir uns anlässlich des Blockkommerses mit unseren elitären Freunden aus der übrigen Schweiz treffen, um Wohl und Wehe des Zentral – – Vereins nicht in die falsche Bahn laufen zu lassen, Kurskorrekturen zu diskutieren und kluge Ideen am richtigen Ohr zu platzieren. Nachdem unser Nachwuchs, soweit vorhanden, ein Wochenende lang fleißig das hochklassige Netzwerk pflegen konnte, stoßen wir am Abend des letzten Tages dazu, um dem jugendlichen Übermut den Feinschliff zu verpassen und die Energie dorthin zu lenken, wo sie ihre einzig wahre Bestimmung findet: Im Engagement für die eigene Sektion.

Über den Wert scientia haben wir, obwohl wir Kyburger im Studium (ausweislich dieser Website) überdurchschnittlich reüssieren, noch gar nicht gesprochen. Der härtesten, schwersten und wichtigsten aller akademischen Prüfungen stellen sich am BC Burschenexamen gleich drei junge Knappen, die anlässlich des Burschifikationskommerses am Vorabend unseres Balles – in Anwesenheit der geladenen StV-Peerage – zu Rittern geschlagen werden möchten. Eine Woche später dürfen diese Lichtgestalten dem erwartungs- und hoffnungsvollen Nachwuchs der Commercia Schaffhausen in der ihnen nun verliehenen Pracht und Würde demonstrieren, was einen Kyburger ausmacht — und weshalb es durchaus lohnen kann, sich die Bürde der hier beschriebenen Werte freiwillig und für ein ganzes Leben aufzuerlegen.

Tapfer und Treu!

Kyburger sind katholisch! Und so wurde, in alter Tradition, das Semester unter der Ägide des neuen rosafarbenen Messias Wittwer v/o Goliat im aki eingeläutet, wo uns Hochschulseelsorger P. Franz-Xaver Hiestand SJ v/o Mentor auf den wichtigen Ausgleich zum stressigen Studentenalltag hinwies: Zeiten der inneren Einkehr, die sich, wenn man den Gedanken weiterspinnt, nicht nur am Stamm, sondern auch in der Hochschulmesse am Sonntagabend, einem Moment der stillen, persönlichen Einkehr oder beim Verweilen im aki-Garten finden können.

Kyburger sind reflektiert! Und so meditierten, gleich im Anschluss an die Eröffnungsmesse und noch vom Feuer der Predigt beflügelt, die anwesenden Aktiven eines der schwierigen theologischen Themen des Katechismus: Die Todsünde. Genauer: Die Völlerei. In der Rheinfelder Bierhalle, nur wenige Schritte von der Kapelle entfernt, genoss die rosa Schar das berühmte Cordon Bleue, um im Anschluss weiter durch das Niederdorf zu ziehen und im Geiste all die sündigen Gestalten, die man dort antreffen konnte, auf ihre Tugendhaftigkeit zu prüfen.

Kyburger sind überdurchschnittlich! – Eigentlich. Der BC/AC zum Semesterbeginn konnte dieses Mal nicht durch eine über-, sondern vielmehr durch eine unterdurchschnittliche Länge begeistern. Dank der brillanten Vorbereitung unseres heldenhaften Anführers war so noch mehr als genug Zeit, um die Diskussion der ernsten Geschäfte der Verbindung dorthin zu verlegen, wo sie hingehört: An den Stammtisch unserer geliebten Linde.
„Weil uns’re Weisheit Einfalt ist“ sang König Heinrich im Lohengrin. Unser hühnenhafter Kyburgerkönig aus dem Aargau hat auf seinem großen Stuhl diese Erkenntnis wohl für sich behalten, als ihm anlässlich des Februar-Altherrenstamms wenige Tage später die älteren (euphem.: greisen) Semester die Ehre erwiesen und ihn anlässlich seiner Amtsübernahme in die Geheimnisse der guten, einzig wahren, richtigen Verbindungsführung einwiehen.

Kyburger win. BIGLY! Allen Unkenrufen zum Trotz gelang es der stolzen Gruppe Kyburger, die sich zur Blockfackel nach Freiburg wagte, die Staffette gegen die AKV Alemannia zu gewinnen. Im Freudentaumel ging es sodann zurück nach Zürich, wo bereits die nächste Woche mit gut besuchten Stämmen auf die Gewinnertruppe aus Freiburg wartet: Im Rausch der Sieger stellen sich die rosa Jünglinge, gestützt von jahrelanger Erfahrung ihres Knappenmeysters, den Herausforderern der Platzverbindungen, wenn sie die Bestenlisten der Fuxenrallye stürmen, bei der Cantusprobe erhalten diejenigen unter ihnen, die dem Stimmbruch bereits entwachsen sind, die Gelegenheit, darüber hinaus noch ihre Heldentenor- oder Brummelbass-Qualitäten unter Beweis zu stellen.

Kyburger sind fromm! So gönnen sie sich, ganz im Sinne der Predigt zur Semestereröffnung, eine weitere Auszeit vom stressigen Dasein des modernen Studenten und beten in der Woche darauf einen studentischen Rosenkranz im Kreis 4. Um der Intimität des Gebets gerecht zu werden, bleiben die Kyburger hierbei zunächst einmal unter sich.

Der Hohe Burggraf wird in diesem Semester von einigen erfahrenen Aposteln begleitet: Ringeisen v/o C++ kümmert sich mit double-precision um die Finanzen der Verbindung, Hasler v/o Lift kümmert sich mit ostschweizerischer Sprachgewalt um Korrespondenz und Publikationen der Verbindung und Frei v/o Atom komplettiert ganz nebenbei seine Chargensammlung, indem er sich liebevoll um den Nachwuchs der Verbindung kümmert.
Ihnen allen danken wir nicht nur für ihr Engagement, sondern wünschen ihnen im Sinne der Verbindung eine gute Hand und viel Gelingen für das kommende Semester.

Tapfer und Treu!

Während in diesen frühen Februartagen nicht nur die Ferien, sondern auch die prüfungsgeplagten Kyburger in ihren letzten Zügen liegen, lässt es sich die Aktivitas nicht nehmen, mit körperlicher Ertüchtigung und fordernden Leibesübungen am Stoos dem allgemeinen Wintertrübsinn entgegenzuwirken: Das Skiwochenende, welches am Wochenende vor Semesterbeginn (16. bis 18. Februar) einen rosa Farbklecks auf den ansonsten schneeweißen Berg im Kanton Schwyz tupft, lädt die fleißigen Studenten ein, ihrer Lernmotivation der letzten Wochen hinterherzurauschen — steil bergab.

„Was, Studium? Verbindung ist die Hauptsache!“ — unser Burggraf kann’s noch besser als der Untertan: In allzu vorbildlicher Manier gelang es unserem superior maior des kommenden Semesters, nicht nur seine Prüfungen, sondern auch sein Semester vorzubereiten, das am 20. Februar beginnt. Kaum dass die letzten Sportler mit genügend Schwung aus dem Urkanton bis nach Zürich durchgefahren sind, begeben sich die Frommen in die Semesterbeginnsmesse (es zelebriert Franz-Xaver Hiestand SJ) und anschließend zum Fonduestamm.

Kaum haben wir uns in der Jahreszeit der Blüten und Knospen an das Frühlingsbier in der Linde gewöhnt, ziehen wir aus, um die frische Luft jenseits der heimischen Gefilde mit einer Frühlingskneipe zu feiern. Nur wenig später, im April treffen wir uns mit unseren Freunden aus Fribourg, die wir schon eine Woche später beim Blockkommers wieder sehen werden, zum Buurebund. Das Semester gipfelt, ganz ohne Zweifel, im Wochenende zwischen dem vierten und dem sechsten des Wonnemonats, an dem wir gleich drei Anlässe feiern können. Das rosa- studentische Hochfest beginnt am Freitagabend mit einem Burschifikationskommers (welcher seinen Namen etwa zwei Wochen zuvor noch bestätigt bekommen muss). Nach einer ausgiebigen Erholung am Samstag treffen wir uns am Vorabend des Sonntag zum Damenanlass des Jahres 2018: An der Seite unserer reizenden Damen für einen Abend zum — mal mehr, mal weniger aufregenden — Accessoire ernannt, wagen wir uns an den Ufern des Zürichsees im Lakeside auf die Tanzfläche. Da uns vom vielen Wiener Walzer am Sonntag sicher ganz schwindlig sein wird, haben Burggraf und Ball-x vorgesorgt: Zum gemütlichen Ausklang des festlichen Wochenendes finden sich die Kyburger am Sonntag zur Revanche zusammen.

Doch selbst wenn auch das neue Semester sich kurz danach schon wieder dem Ende zuneigt: Gleich zu Beginn der Ferien fahren wir nach Innsbruck, um beim Stiftungsfest der AV Vindelicia das alte Semester noch einmal genüsslich Revue passieren zu lassen — bei Spanferkel, Zillertaler Bier und dem Wiedersehen mit alten Freunden.

All diese Termine merke sich der Kyburger bereits jetzt in seiner Agenda vor — auf einen guten Semesterbeginn und ein feucht-fröhliches 213. Farbensemester unter Wittwer v/o Goliat.

Adeste, fideles? Aderamus, adsumus, semper aderimus!

Nach der Weihnachtsfeier in der festlich geschmückten Linde im Beisein unserer nicht weniger schmuckvollen Damen sind die Kyburger gesund, munter, tapfer und treu im neuen Jahr 2018 angekommen.

Kaum ist die rosa Schar dem juvenilen Leichtsinn des Burggrafen res. Hasler v/o Lift und seinem Komitee entkommen — an dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, ihm für seine engagierte Arbeit im vergangenen Herbstsemester zu danken — macht sich der demographische Wandel, der den Eidgenossen wie auch ihren geliebten Nachbarn mehr und mehr zusetzt, auch in unseren Reihen, ja sogar an vorderster Front, bemerkbar: Durch die Winterferien führt uns Bettler v/o Propan.

Ob Gastgeber und Ferienkomissär auch in diesem Jahr rosa gewandet die Schar der sportbegeisterten Couleurstudenten anführen werden, ist noch offen. Sicher jedoch ist, dass sich die Kyburger — um die zwischen den Jahren angesammelten Energien wieder freizusetzen, sich vom strebsamen Lernen, Prüfen oder Geprüftwerden auch einmal zu erholen und im Kreise der Lebensfreunde beim Skifahren und den dazugehörigen gesellschaftlichen Gepflogenheiten die kommenden Herausforderungen für Studium, Verbindung und Gesellschaft im (hochprozentigen) Geiste vorzubereiten — am Wochenende vor Semesterbeginn (16. – 18. Februar 2018) am Stoos einfinden werden, um auf Brettern (die für manche auch die Welt bedeuten mögen) ebenjenen hinunterzufahren.

Um in der Zwischenzeit die Ästhetik des Komments nicht völlig in Vergessenheit geraten, das stets erfrischende Lindenbier nicht warm und die Freundschaften nicht rosten zu lassen, treffen sich bis dahin die genussfreudigen Kyburger und ihre Gäste jeden Donnerstag, ab sieben Uhr abends zum Ferienstamm. Ein Tor, wer versäumt dort zu sein.