AKV Kyburger Zürich - Studentenverbindung an der ETH und Universität Zürich - seit 1912!
 

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15.11.2011
Funi

Zum Gedenken an Hans Leu v/o Jubel

 

 

Unser Freund Hans Leu v/o Jubel (16. Januar 1924) wuchs auf einem stattlichen Bauernhof mit vier Geschwistern unter der Obhut tief religiöser Eltern auf. Nach der Sekundarschule zwangen Krankheit und die Mobilmachung 1939 die Schule für zwei Jahre zu vergessen.

Endlich 1941 Eintritt in die Benediktinerschule Sarnen. 1944 stolzer Fuchs der Subsilvania; bald ein ganzes Jahr Senior 1946/47 und im Sommersemester 1947 die Fahnenweihe, die einer kleinen GV zu vergleichen war. Im Wintersemester 1947/48 Eintritt bei den Kyburgern, wo er zwei Semester Land- und Forstwirtschaft studierte.

Weiter führten ihn seine Studien in die Jurisprudenz, und er wechselte dann an die Universität Fribourg, wo er bei den Staufern Aufnahme fand und während des Wintersemesters 1949/50 deren Senior war. Anschliessend 1950/51 wurde er ehrenvoll für ein Jahr C.C. des Schweizerischen Studentenvereins St.V. gewählt.

1952 schloss Hans in Fribourg mit dem Lizenziat iuris utriusque erfolgreich ab. 1956 erwarb er das Anwaltspatent des Kantons Luzern und 1957 beendete er das Studium mit dem Doktorat beider Rechte.

Er verheiratete sich mit Maria Scherer. Deren glücklichen Ehe entsprossen zwei Töchter 1961 Maria und 1962 Gabriela.

Seine erfolgreiche berufliche Laufbahn begann Jubel 1954/55 im Anwaltsbüro Dres. Franz Fischer und Josef Studer, bis er 1956 sein eigenes Anwaltsbüro in Hochdorf eröffnete.

1966 wurde der beliebte und erfahrene Anwalt ehrenvoll zum Amtsgerichtspräsiden-ten in Hochdorf gewählt Ab 1991 wurde der erfahrenene Präsident Oberrichter des Kantons Luzern.

Aber auch als Privatmann stellte er seine beruflichen Kenntnisse während mehr als vierzig Jahren dem Frauenkloster Eschenbach als wertvoller Berater unentgeltlich zur Verfügung.

Dem Motto der Kyburger als Lebensfreund nachlebend, rief er Kyburger80+ ins Leben. Unter seiner Aegide versammelten sich die über 80 Jahre alten Lebens-freunde immer wieder in Luzern zu einem gemütlichen Convenium.

Auch die Armee profitierte von seinen Fähigkeiten als Chef eines Betreuungs-detachements im Armeestab.

Trotz seiner grossen beruflichen Verwantwortung war er stets ein fürsorglicher Vater und führte mit seiner Gattin Maria ein glückliches Familienleben.

Alle Freunde werden Jubel nie vergessen und seiner in Freundschaft gedenken. Requiescat in pace!


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