AKV Kyburger Zürich - Studentenverbindung an der ETH und Universität Zürich - seit 1912!
 

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28.10.2010
Gruch

Dr. oec. publ. Lukas Rüst v/o Wenig (23.12.1955 - 12.09.2010)

Lukas Rüst v/o Wenig wurde am 23. Dezember 1955 geboren. Die Primar- und Sekundarschule besuchte er in Eschenbach SG. Im September 1971 wechselte er an die Stiftschule Engelberg. Dort machte er seine erste Bekanntschaft mit dem Schweizerischen Studentenverein, indem er der Angelomontana beitrat. Nach der Matura im Jahre 1976 nahm er in Zürich das Ökonomiestudium auf und trat der AKV Kyburger beil. Sein Studium und Doktorat schloss er in Rekordzeit ab. Wenig war ein sehr aktiver und verlässlicher Korpsstudent. Er diente der Verbindung als Schatzmeyster, Knappenmeyster und Burggraf. Daneben stellte er sich auch der Schweizer Armee zur Verfügung, aus der er schliesslich nach vielen hundert Diensttagen als Oberstleutnant entlassen wurde. Seine Lebensstelle fand er bei der damaligen SKA, der heutigen Credit Suisse. In seiner Aktivenzeit lernte auch seine spätere Frau Barbara Suter kennen, die als Balldame an einem Kyburgerball teilnahm. Grosse Freude bereitete ihm die Geburt seiner drei Kinder Stefan, Cornelia und Markus. Er freute sich dass seine beiden Söhne ebenfalls Studentenverbindungen beitraten.

Von 1986-1991 war Wenig Mitglied des Altherrenvorstandes der Kyburger. Im Jahre 1999 wurde er zum Altherrenpräsidenten der Angelomontana gewählt. 2007 wirkte er als OK-Präsident des 100-Jahr-Jubiläums dieser Verbindung. Krönung seines studentischen Wirkens war das OK-Präsidium am Zentralfest 2008 in Engelberg. Er meisterte diese Aufgabe mit Bravour, und der Anlass bleibt allen unvergesslich in Erinnerung.

Das Dorf Engelberg und vor allem dessen Kloster haben Wenig stark gepärgt. Zeitlebens hatte er engen Kontakt zu den Mönchen. Das Wohlergehen des Klosters und der Stiftsschule lag ihm sehr am Herzen. Er wurde durch das Kloster auch im Glauben geprägt.

Wenig war ein Mensch, der die Lebensfreundschaft in Perfektion vorlebte. Er war ein Meister der Selbstbeherrschung und Inbegriff von Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft. Was er in die Hand nahm, das klappte. Nicht überliess er dem Zufall. An Weihnachten 2008 erfuhr er von seiner Krebskrankheit. Er kämpfte vorbildlich gegen sie. Nach einem Ferienaufenthalt im Sommer dieses Jahres mit seiner Familie in Amerika verliessen ihn seine Kräfte immer mehr, sodass sein Tod am 12. September 2010 für ihn eine Erlösung war. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Walter Risi v/o Gruch
 


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